Veranstaltung mit Mo Asumang am 23.06.2017

Leider musste diese Veranstaltung abgesagt werden,

da Frau Asumang aufgrund eines heftigen Unwetters nicht anreisen konnte.


Am 23. Juni 2017 machen die bi4w in Kooperation mit der Adolf-Reichwein-Schule eine Veranstaltung zum Thema Rassismus:

„Die Arier“. Erfahrungen unter Rassisten und Neonazis. Film – Lesung – Diskussion. Mit Mo Asumang.

Ort: Adolf-Reichwein-Schule, Buggingerstraße 83, Freiburg-Weingarten.
Zeit: Freitag 23. Juni 2017 um 19 Uhr
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Flyer:
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Plakat:
Lesung-7


 

„Else-Liefmann-Platz“

Anfrage bei Herrn Bürgermeister Prof. Dr. Martin Haag wegen fehlendem Straßennamensschild
Per Mail
Anfrage zum Else-Liefmann-Platz
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haag,
am Else-Liefmann-Platz hängt – nach unserer Erinnerung seit Längerem, seit zwei bis drei Jahren, seit der Renovierung des Platzes? – kein Schild mehr, das den Namen des Platzes, mit zudem kurzer Erklärung zur Namensgeberin, bezeichnet, wie das früher der Fall war. Ein Blick in den amtlichen Stadtplan klärt uns darüber auf, dass der Platz immer noch Else-Liefmann-Platz heißt, worauf wir natürlich auch bestehen. Wir warten nun schon lange darauf, dass sich vielleicht doch noch was tut …
Wir finden, dass das Schild Else-Liefmann-Platz ein deutliches und schönes Signal ist, das eine wichtige Erinnerung aktivieren kann. Das Schild Else-Liefmann-Platz hat seit 2000 auf eine eindrucksvolle Freiburgerin hingewiesen, die in ihrer Zeit als Ärztin und Psychologin bzw. Sozialarbeiterin sozial sehr engagiert war, was ja für den Stadtteil Weingarten auch auf eine wichtige Aufgabe von Einwohnerschaft und Stadt hinweist! Wir hoffen nicht, dass das schon lang andauernde Fehlen dieses Schildes auf ein nachlassendes Bewusstsein in diesem Punkt hinweist.
Else Liefmann war als Stadtverordnete in Freiburg auch kommunalpolitisch aktiv. In einer Zeit, in der im Stadtteil Weingarten, wie bei den letzten Landtagswahlen, mehr als 20 Prozent der Wählerinnen und Wähler neuen Populistinnen und Populisten ihre Stimme gegeben haben und viele, weit mehr als die Hälfte, erst gar nicht zur Wahl gingen, ist das Fehlen dieses Straßenschildes ein besonderer, äußerst bedauerlicher Mangel!
Mehr als ein Dutzend Straßenbezeichnungen, die, weil deren Namensgeber häufig der NS-Ideologie sehr verbunden waren, und die lt. der von der Stadt Freiburg beauftragten Experten-Kommission deswegen in Freiburg nicht hängen sollten, hängen immer noch an ihrem Ort. Aber das Straßenschild, das hier in unserem Stadtteil auf eine Frau hinweist, der aufgrund der Rassegesetze ihre Zulassung als Ärztin entzogen wurde, hängt aus für uns unerfindlichen Gründen seit Jahren nicht mehr an seinem Ort! Der Name der Namensgeberin des Else-Liefmann-Platzes sollte in diesen Zeiten besonders hochgehalten werden.
Nicht zuletzt das Schicksal von Else Liefmann als Flüchtling aus Gurs, wohin sie 1940 mit ihren Geschwistern Martha und Robert verschleppt worden war, verdeutlicht eine gegenwärtig sehr bedeutsame Aufgabe in besonderer Weise. Eine Aufgabe, die hier im Stadtteil populistisch tätigen Rattenfänger/innen entgegengestellt werden muss, und die in Weingarten erfreulicherweise sehr ernst genommen wird.
Und ganz nebenbei: Der Bruder von Else Liefmann, Robert Liefmann, der in Gurs starb, hat in den Gründerjahren des FFC in dieser Mannschaft gespielt. Und der FFC hat ja bekanntlich 1907 als erste und bisher einzige Freiburger Fußballmannschaft den Titel des Deutschen Fußballmeisters erobert. Und wo trainiert und spielt der FFC seit Jahren, nicht ohne Erfolg, und leistet dabei eine sehr hilfreiche Jugend- und Integrationsarbeit? In Weingarten! Kaum einen Kilometer vom Else-Liefmann-Platz entfernt.
Also zu unseren Fragen:
– Ist das schon länger andauernde Fehlen des Schildes Else-Liefmann-Platz eine einfache Nachlässigkeit in Folge der Umbauarbeiten? Wie kam es ggf. dazu?
– Gibt es weitere Gründe für das Fehlen des Straßenschildes Else-Liefmann-Platz?
– Wann wird dieser Mangel behoben?
Wir hoffen auf baldige Aufklärung in der Sache und Behebung der Angelegenheit. Und danken Ihnen im Voraus für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Berthold Metz, Volker Radimirsch, Susanne Drost, Beate Pöhl, Reiner Pöhl, Matthias Freudling-Braun, Konrad Braun, Sylvia Freudling (Katharina-von-Bora-Str. 26, 79104 Freiburg)

Vom Müllspielplatz zum Müllhäuschen – eine wahre Geschichte! (zu 50 Jahre Weingarten)

Müllspielplatz? Spielplätze!!

Am Anfang ein Rundgang. 20 Leute. Von der K78 zur K52: 3 – 4 Kinderspielorte: Backstube, Spielturm: viel Werkzeug, Kinderzuflucht im Winter, Spielplatz für die Kleinen, Plauderplatz für Mütter und Väter, Abenteuerplatz für Pubertisten. Da, genau in der Mitte, wie vom Himmel gefallen, von 22 Stockwerken, von 122 Haushalten, etwa 2 Dörfern: der – reguläre – Riesenmüllhaufen, Plumpsklo des höchsten Freiburger Wohnhauses? Und da, ganz dicht dran: die Kinder. Im Stadtteil der Zukunft. Elender Dreck. Riesenschock, fast gleichzeitig für mindestens drei, einen von der fsb, einen vom forum und einen Bewohner.

Briefe, „Gespräche“. Stadtobere, VerwalterInnen, HonoratiorInnen: Erstaunen, weit mehr als 10 Jahre nicht gesehen. Gequältes Eingestehen stinkender Tatsachen. Taube Ohren viele, viele. StadträtInnen: keine Handvoll will’s sehen, noch weniger interessiert’s – einzelne doch. Das Kinderbüro findet den Weg nicht, zitiert später Kinderdetektive: Zu X % mit ihrem Stadtteil zufrieden. Für sie, der Besuch des Münsters eine Weltreise zu einem Weltwunder – was würden sie sagen, beim Gang durch Herdern oder ’s Vauban? Würd’ man sie fragen. Und was die Kinder von dort, zu diesem Dreck? Wegschieben: ASF und BMin für Abfall und Jugend schreiben von Müll: Alle reden von Kindern. Wir nicht.

Sonntagsfrühstück am Müllspielplatz. Gut besucht, weißes Tischtuch, klassische Musik live, Kaffee. Ein Professor spricht: sachkundig, kindorientiert, ermutigend. Die BZ: Spielen mit Blick auf den Müllplatz. Kein schöner Anblick.

Doch wieder harzt’s, Boykott? Das GuT: Müllhaus am anderen Ort nicht genehmigungsfähig, im Plan von 1969 (!) seien eingezeichnet: Schrebergärten. Doch durchquerte das Feld längst die neue Radautobahn. Bike first in green city. Und Weingarten’s Kinder?

Überraschend: hilfreiche Geister, subversive Infos aus dem Rathaus, nützliche Einblicke. Ab und Auf. So 2 ½ Jahre. Dann: Messungen, Bagger, Bauleute – neues Müllhaus. Der, jetzt verschwundene, Haufen: Geburtsstunde der bi4w.

Und die Drei? Einer besorgte das Geld, genau will man nicht wissen wie viel, knapp 6-stellig heißt es, einer wuselte hilfreichst!!! an verschiedensten Stellen, einer schreibt’s jetzt auf.

Die einstige Ekelstelle: neu eingesät, Wiese. Ihr in K52, habt recht, Müllspielplatz ein übles Wort, pardon, das braucht’s jetzt nicht mehr. Und die Kinder? Sie wissen nicht mehr wie’s war. Ein Glück.

co bi4w 3/2017

Die Einkaufswagensicherung bei REWE wird installiert…….

„Die Installation wird am 03.05.-04.05.2017 stattfinden.“ Was lange währt…
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Gesendet: Donnerstag, 06. April 2017 um 12:26 Uhr
Von: „Stachorski, Sabine“

An: „Sylvia Freudling“
Betreff: AW: Einkaufswagensicherungen bei REWE in Freiburg-Weingarten

Guten Tag Frau Freudling,

die Einkaufswagensicherung ist definitiv dabei, umgesetzt zu werden.                                 Mir liegt hier eine Bestellung von neuen Rädern für die Einkaufswagen vor.

Es ist also nur noch eine Frage der Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Stachorski

Pressereferentin Unternehmenskommunikation Vollsortiment Südwest

REWE Markt GmbH – Zweigniederlassung Südwest

Im Unteren Wald – 69168 Wiesloch
Geschäftsführer : Dr. Daniela Büchel, Hilmar Hübers,
Peter Maly, Telerik Schischmanow

Registergericht, Sitz: Amtsgericht Köln (HRB 66773), Köln

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Gesendet: Freitag, 31. März 2017 um 10:23 Uhr

Von: „Stachorski, Sabine“
An: „Sylvia Freudling“ 

Betreff: AW: Einkaufswagensicherungen bei REWE in Freiburg-Weingarten

Guten Morgen, Frau Freudling,

das Budget für dieses Projekt wurde freigegeben und dieses wird auch umgesetzt. Ich warte auf die Rückmeldung unserer Bauabteilung wie der Zeitplan ist.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Stachorski
Pressereferentin Unternehmenskommunikation Vollsortiment Südwest

REWE Markt GmbH – Zweigniederlassung Südwest

Im Unteren Wald – 69168 Wiesloch
Geschäftsführer : Dr. Daniela Büchel, Hilmar Hübers,
Peter Maly, Telerik Schischmanow

Registergericht, Sitz: Amtsgericht Köln (HRB 66773), Köln

Unser Beitrag

Unsere Beitragsfolien zum Neujahrsempfang am 19.01.2017 in der EBW:

Neujahrsempfang-2017-Folien

 


Unser Beitragstext zum Neujahrsempfang am 19.01.2017 in der EBW:

Neujahrsempfang-2017-Text

I: (Musikstück I)

– Einkaufswagen wird auf Bühne gefahren mit Instrument oder Instrumentenkoffer,

– die 4 Musiker/innen spielen ein Stück

– Foto vom Weingartentag (ppt Folie 1)

 

Guten Abend Ihnen allen,

uns hat die letzte Zeit ein Stichwort beschäftigt.

Von Alt-OB Rolf Böhme.

Aus einem Interview von vor ca. zwei Jahren.

Sein Stichwort war: „Ost-West-Gefälle“. –

Gibt’s das überhaupt?

(Folie Texte, Text (ppt-Folie 2):

  • Rolf Böhme, OB von 1982 – 2002, sagte:

„Eine Frage zum Beispiel, die das Rathaus lange beschäftigte, war das Ost-West-Gefälle. Es drückte aus, dass die Stadtviertel mit guter Infrastruktur im Osten lagen, während zwei Drittel der Bevölkerung im Westen wohnten und dort Mangel an Infrastruktur herrschte. … Wir haben im Westen 1986 die Landesgartenschau veranstaltet … der Dietenbachpark (wurde) angelegt … der Stadtteil an den öffentlichen Nahverkehr angebunden … der Stadtteil Rieselfeld wurde gebaut … das Kepler-Gymnasium … dorthin verlegt. Es ist viel geschehen und von einem Ost-West-Gefälle hat dann niemand mehr gesprochen.

 

Keiner redet vom Wetter –  Wir schon.

Die komfortableren Stadtteile im Westen Freiburgs werden hier eigens erwähnt. Weingarten wird in diesem Zitat nur etwas gestreift.

Nun – Herr Böhme meint: Ein Gefälle gibt’s nicht mehr – seit ungefähr 1986 nicht mehr!

Ist das so?
Wir meinen: Das „Gefälle“ kann nicht ignoriert werden. Es ist leider kein Gerede von gestern. Sondern da gibt’s immer noch ordentlich zu tun.

 

Was sagt nun Dieter Salomon, unser OB seit 2002, dazu:

(Folie Texte, Text projizieren (ppt-Folie 3):

  • „Es gibt, bedingt durch die Attraktivität und die Grundstückspreise der Wohnlagen, ein materielles Gefälle von Ost nach West. … Das ist so. Das führt jetzt nicht zu einem Plan, das auf Dauer auszugleichen, denn es geht nicht.“

 

Wir meinen: Das klingt uns realistischer.

Passt mit unseren Erfahrungen zusammen.

Aber leider ist es auch entmutigend.

  Weiterlesen

Neujahrsempfang Weingarten 2017

Neujahrsempfang Weingarten 2017

Bericht der Badischen Zeitung

 

Beim Neujahrsempfang wurde auch weit über den eigenen Stadtteil hinausgeschaut

foto-salomonWohnzimmeratmosphäre beim Neujahrsempfang, dem Einstieg zum 50-Jahre-Jubiläum: Patrick Melcher (rechts) überreichte Oberbürgermeister Dieter Salomon Wein von 2002, dem Jahr seines Amtsantritts. Foto: Bamberger

WEINGARTEN. Es ging ungewöhnlich viel um Weltpolitik beim Neujahrsempfang der beiden christlichen Kirchengemeinden am Donnerstagabend im Mehrgenerationenhaus EBW – am Vorabend der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump lag große Verunsicherung in der Luft. Für Weingarten wird 2017 ohnehin besonders: Der Stadtteil feiert sein 50-jähriges Bestehen, der Neujahrsempfang war der Einstieg. Rund 200 Gäste kamen. Darunter war auch Oberbürgermeister Dieter Salomon.Wohnzimmeratmosphäre beim Neujahrsempfang, dem Einstieg zum 50-Jahre-Jubiläum: Patrick Melcher (rechts) überreichte Oberbürgermeister Dieter Salomon Wein von 2002, dem Jahr seines Amtsantritts. Foto: Bamberger

Lebendig, kritisch, vielseitig: So ist die Stimmung während des zweieinhalbstündigen Programms – passend zu Weingarten. Gemischt ist auch das Publikum: Unter anderem ist Magdalena Szablewska da, die neue technische Geschäftsführerin der Freiburger Stadtbau. Mit dem Stadtbau-Prokuristen Dennis Voss sitzt sie inmitten einiger ihrer in Weingarten zahlreichen Mieter. Bis auf die FDP und die Freien Wähler sind alle Gemeinderatsfraktionen vertreten, die SPD besonders stark, zusätzlich mit der Landtagsabgeordneten Gabi Rolland und dem Bundestagskandidaten Julien Bender. Und dann sind da natürlich all diejenigen, die immer da und immer engagiert sind – zum Beispiel Mitglieder des Bürgervereins, dessen neuer Vorsitzender Hermann Assies von allen gelobt wird und der das Jubiläumsmotto „Willkommen“ mitsamt dem ersten von drei Veranstaltungsflyern vorstellt.

Drei Gruppen, die sich um das für den 7. Oktober geplante Fest, das Kulturprogramm und die Geschichte Weingartens kümmern, bereiten alles vor. Gleich zum Start ins Jubiläumsjahr haben Bewohnerinnen und Bewohner aus 20 der in Weingarten vertretenen 106 Nationen mit der Künstlerin Daniela Häbig unter der Leitung der Quartiersarbeit vom „Forum Weingarten“ ein Geschenk gebastelt: eine große, bunte Nana-Figur, die neue Stadtteil-Botschafterin.

Nidhal Al-Seikh hat mitgebastelt, früher im Irak war sie Chemikerin, 2000 kam sie nach Freiburg, seit acht Jahren lebt sie in Weingarten. Es ist ihr erster Neujahrsempfang, ebenso bei Karl-Friedrich Weis, der schon seit 35 Jahren hier wohnt. Eine Nachbarin hat ihn mitgebracht, sie ist beim Singkreis dabei, der an diesem Abend auftritt. Die „Bürgerinnen und Bürger initiativ für ein gutes Leben in Weingarten“ (bi4w) bringen ihre Musikinstrumente im Einkaufswagen auf die Bühne – als Symbol für die im Einkaufszentrum eingeführte Einkaufswagensicherung, einen ihrer Erfolge. Nach ihrem Ständchen mahnen sie, dass weiter über das Ost-West-Gefälle in Freiburg geredet werden müsse. Freiburg habe einige wichtige soziale Aufgaben nach Weingarten „platziert“. Klar sei: „Wir brauchen eine sozial nachhaltige Stadt, nicht über unsere Köpfe hinweg“, fordert Sylvia Freudling.

Was wird 2017 für Weingarten bringen? Mathias Staenke, der Geschäftsführer des Vereins „Nachbarschaftswerk“, ist unsicher: „Wird es in einem Jahr noch die Quartiersarbeit des Nachbarschaftswerks und des Forums Weingarten geben?“
Ein Appell an die Stadt und eine gute Bilanz
Die Stadtverwaltung will die Quartiersarbeit aller freien Träger übernehmen. Staenke betont: „Wir kämpfen dafür, dass die Stadtverwaltung den Fehler, den sie vorhat, nicht machen wird!“ Der Applaus, der da aufbrandet, dauert lange. Und nochmal, als er bilanziert, wie sich nach der „Eiszeit“ mit Konflikten im Jahr 2015 beim neuen „Runden Tisch“ die Engagierten im Stadtteil wieder zu konstruktiver Arbeit zusammengetan hätten: „Jetzt macht es wieder Freude, hier zu arbeiten.“ Auch Patrick Melcher von der katholischen Gemeinde St. Andreas, der mit seiner evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Kollegin Andrea Willmann durch den Abend führt, bedankt sich bei allen für die gute Zusammenarbeit.

Er dankt außerdem dem OB, dem er Weine von 2002 überreicht – dem Jahr, als Dieter Salomon erstmals OB wurde: „Die sind auch nach bald 16 Jahren noch bekömmlich!“ Dieter Salomon freut sich über diese Anerkennung seiner Entscheidung, 2018 wieder zur Wahl anzutreten, und über Patrick Melchers Kompliment wegen seiner bundesweiten Auftritte nach dem mutmaßlichen Mord einer Studentin durch einen jungen Afghanen: „Ich fühlte mich außerordentlich gut vertreten,“ sagt Patrick Melcher.

Er sei auch stolz auf Freiburg gewesen, entgegnet Dieter Salomon. Im Grunde seien vor allem die Medien „ausgeflippt“: „Man muss sich fragen, was ist in der Medienlandschaft los?“ In Freiburg seien viele genervt gewesen von dem Hype. Einig sind sich Patrick Melcher und der OB in der Sorge angesichts etlicher weltpolitischer Entwicklungen. Erst recht am Vorabend der Einführung eines amerikanischen Präsidenten, der, wie es Dieter Salomon ausdrückt, „alle Regeln des menschlichen Miteinanders missachtet“. Weingarten dagegen lobt er: „Hier leben viele Nationen und kriegen es toll hin.“