BI Gymnasium

Artikel im Freiburger Wochenbericht vom 26.06.2019:

FrWochenbericht_WeingGym_20190626


Artikel in der Badischen Zeitung vom 26.06.2019:

Ein Gymnasium für Weingarten? Rathaus prüft das Begehren


Karikatur in der Badischen Zeitung vom 22.06.2019:

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Artikel in der Badischen Zeitung vom 21.06.2019:

Initiative fordert Gymnasium für Freiburger Stadtteil Weingarten

Kommentar von Simone Höhl in der Badischen Zeitung vom 20.06.2019:

Über ein neues Gymnasium in Weingarten nachzudenken, lohnt sich


Interview von bi4w mit Radio Dreyeckland (RDL), gesendet am 13.05.2019:

„Nach 50 Jahren, 11.000 Einwohner, keine weiterführende Schule“Gemeinderat beschloss Machbarkeitsstudie für ein Gymnasium am Tuniberg: Bürgerinitiativen fordern Ausweitung der Studie auf Weingarten


Machbarkeitsstudie Gymnasium in Weingarten

 – Brief an die Freiburger Stadträte vom 26.04.2019

Sehr geehrte Frau Stadträtin, sehr geehrter Herr Stadtrat,

wir haben eine Bitte an Sie.

Wir, das sind bi4w – Bürgerinnnen und Bürger initiativ für ein gutes Leben in Weingarten. Und wir wenden uns heute an Sie wegen einer fortführenden Schule im Stadtteil Weingarten.

Wir begrüßen die Initiative von Frau Brigitte Hügle und Herrn Peter Martin, beide Weingarten, mit ihrer Bürgerinitiative Bildung – Gymnasium für Weingarten sehr, beim Ausbau von Gymnasialplätzen in Freiburg den Stadtteil Weingarten endlich zu berücksichtigen.

Und das besonders aus diesen GRÜNDEN:

  • Ein Gymnasium beendet den unsäglichen Missstand, dass es im Stadtteil Weingarten noch nie eine weiterführende Schule gegeben hat: keine Hauptschule, keine Realschule, kein Gymnasium. Und auch jetzt nach 50 Jahren existiert im Stadtteil Weingarten ab 5. Klasse noch immer keine weiterführende Schule. Und das in einem Stadtteil mit aktuell 11.111 Einwohnern.
  • Die Errichtung eines Gymnasiums ist die bestdenkbare Maßnahme für einen dringend notwendigen sozialen Entwicklungsschub für den Stadtteil Weingarten. Es darf nicht sein, dass häufig die soziale Situation im Stadtteil beklagt, ihnen vor allem mit sozialarbeiterischen Mitteln begegnet wird und jetzt eine Möglichkeit zur echten Entwicklung am Stadtteil vorbeigeht. Die Errichtung einer weiterführenden Schule in Weingarten ist nicht nur eine defensive Maßnahme angesichts der sozialen Aufgaben, die von der Stadt Freiburg besonders in diesem Stadtteil deponiert wurden und werden. Nein, das ist ein echter Schritt nach vorne, den dieser Stadtteil wie kein anderer braucht. Auch für nicht wenige Schülerinnen und Schüler aus Weingarten, die sich, nach entsprechenden Erfahrungen, außerhalb Weingartens häufig nicht zu sagen trauen, woher sie kommen, und die – gelegentlich ist das bestätigbar – allein aufgrund ihrer Adresse nicht zu Bewerbungsgesprächen für Lehrstellen eingeladen werden. Für diese Schülerinnen und Schüler und für den ganzen Stadtteil würde ein Gymnasium im Stadtteil zu einer Stärkung des Selbstbewusstsein erheblich beitragen.
  • Wir machen die Erfahrung, dass manche zu diesem Anliegen durchaus gerne „ja“ sagen oder: „es wäre schön…“, sich aber nicht oder nur zögerlich zu dieser zuerst etwas ungewohnten Vorstellung handelnd entschließen wollen, um konkret JA zu sagen und dann – auch politisch – dafür einzutreten. Wenn auch der Wunsch nach einem Gymnasium Weingarten bei manchen in der Stadt und auch im Stadtteil Verwunderung auslöst, stellen wir fest: Der Wunsch aus dem Stadtteil nach einer weiterführenden Schule ist stark, dies merken wir bei vielen Gesprächen, z.B. beim Sammeln von Unterschriften und bei anderen Gelegenheiten. Nach unseren Beobachtungen und Gesprächen besonders bei Menschen, die eher als bildungsfernere Familien gelten und die sich vielleicht üblicherweise nicht sehr lautstark artikulieren. Das empfinden wir als besonders ermutigend und verpflichtend.
  • Für abgehende Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Grundschule ist es – so Erfahrungen und der deutliche Eindruck von Eltern – seit Jahren sehr schwer, bei den städtischen Bewerbungs- und Verteilungsverfahren an weiterführende Gymnasien in den benachbarten Stadtteilen (Rieselfeld, St. Georgen, Betzenhausen) einen Platz zu bekommen. Es ist nicht selten, dass nur ein kleinerer Prozentsatz von Schülerinnen und Schülern der Adolf-Reichwein-Grundschule – und das nicht etwa aufgrund fehlender guter Noten – die Chance haben, an einem Gymnasium weiter zur Schule zu gehen und somit die Möglichkeit erhalten, einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen. In Veröffentlichungen (PISA-Studien u.a.) der letzten Jahre wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es in Deutschland immer noch schwerer ist, aus einer bildungsferneren, sozial schwächeren oder etwa aus einer migrantischen Familie kommend einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen. Einem solchen Gefälle entgegenzuwirken und auch um diesen Missstand zu entkräften, wäre ein Gymnasium in Weingarten ein deutliches Zeichen.
  • Auch in Weingarten entstanden und entstehen in den letzten Jahren immer neue Wohnungen und Häuser (Nachverdichtung) und somit gibt es auch einen stetigen Zuzug junger Familien mit (schulpflichtigen) Kindern in unseren Stadtteil. So wurden etwa in den letzten Jahren drei Reihenhaussiedlungen für Familien (Heitersheimer Weg, Katharina-von-Bora-Straße, Sulzburgerstraße) neu gebaut, weiter Mehrfamilienhäuser auf dem Rosen Kromer-Gelände, mit der Bugginger Str. 87, und jetzt auf dem ehemaligen ADAC-Gelände und an der Ecke Opfinger Straße / Binzengrün neu errichtet; in den nächsten Jahren sollen Wohnungen in der Laufener Straße, am neuen Rewe-Gebäude und auf dem Haus Weingarten–Areal dazukommen.
    Die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern finden eine weiterführende Schule in ihrem „neuen“ Stadtteil  sehr notwendig und begrüßenswert.

Deshalb nun also UNSER ANLIEGEN: Wir bitten den Gemeinderat

  • entweder zusätzlich zur beantragten Machbarkeitsstudie „Gymnasium am Tuniberg“ eine Machbarkeitsstudie „Gymnasium in Weingarten“ zu veranlassen
  • oder die beantragte Machbarkeitsstudie „Gymnasium am Tuniberg“ um die Aufgabenstellung „Gymnasium in Weingarten“ zu ergänzen.

Wir hoffen, dass es Ihnen möglich ist, unabhängig von der bisherigen Meinungsbildung dafür zu sorgen, eine sachlich fundierte Lösung zu finden. Dazu ist eine (vergleichende) Machbarkeitsuntersuchung sicher ein notwendiger und, so hoffen wir, auch neutraler und unabhängiger Schritt.

Freundliche Grüße

Susanne Drost
Konrad Braun

bi4w – Bürgerinnnen und Bürger initiativ für ein gutes Leben in Weingarten
E-Mail: bi4w@gmx.de
www.bi4w.wordpress.com

 


GASTBEITRAG

Bürger-Initiative Notwendige Bildung – Gymnasium für Weingarten

„I HAVE A DREAM …“:

Solidarität der Stadtgesellschaft mit Weingarten und seinen Kindern             

Unser großer Stadtteil Weingarten mit 11 111 Einwohnern besitzt seit Beginn nur eine Grundschule mit angegliederter Förderschule. Kein Weingartener Kind hatte je die Möglichkeit, ab der 5. Klasse im Stadtteil eine weiterführende Schule zu besuchen – weder eine Hauptschule, noch eine Realschule, erst recht kein Gymnasium. Damit sich das ändert, fordern wir die Verantwortlichen der Stadt auf, durch den Bau eines Gymnasiums / oder einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe endlich die schulische und soziokulturelle Infrastruktur in unserem Stadtteil zu verbessern. Angestrebt wird ein Gymnasium mit Musikschwerpunkt als wichtige Chance für die Integration und eine Zusammenarbeit mit Musikhochschule, Pädagogischer Hochschule und Stadttheater.

Förderschüler werden aus dem weiteren Stadtgebiet in Weingarten aufgenommen, obwohl der Stadtteil selbst mit einem hohen Migrantenanteil und vielen bildungsfernen Elternhäusern und Bedarfshaushalten viele Lasten der Stadtgesellschaft zu tragen hat. Die Kinder Weingartens, die vielen Vorurteilen begegnen, werden dagegen oft an Gymnasien abgewiesen. Wo bleibt da die Chancengerechtigkeit? Es ist erwiesen, dass arme Kinder in ihren Bildungschancen benachteiligt bleiben, von vielen Möglichkeiten ausgeschlossen und diskriminiert sind.

Die Kinder und Jugendlichen des ärmsten Stadtteils von Freiburg brauchen die besten Schulen. Sie brauchen Teilhabe und bestmögliche Förderung – keine Ausgrenzung! Sie brauchen eine Umgebung, die ihnen wichtige Anreize für ihre persönliche Entwicklung bietet. Ein notwendiger Schritt wurde mit der Sanierung der Grundschule gemacht, pädagogisch durchdacht und ästhetisch anspruchsvoll. Doch nun muss der nächste Schritt folgen – der Bau eines Gymnasiums, um den Kindern den Übergang auf die weiterführende Schule zu erleichtern und um in den Klassen zusammen mit Schülern aus angrenzenden Stadtteilen eine gute soziale Mischung zu erreichen.

Ein Gymnasium als Ort der Bildung ist für Weingarten dringend notwendig. Es geht nicht darum, dass Schulen in Nachbarstadtteilen schlecht erreichbar wären, sondern darum, dass das Engagement von Schülern, ihren Eltern und Lehrern auch nach der Grundschule für unseren Stadtteil fruchtbar bleibt und die Heranwachsenden lernen, Verantwortung für sich und ihr Umfeld zu übernehmen. Eine attraktive Schule als Zentrum für Bildung und Kultur wäre auch für die Identifikation der Bewohner mit ihrem Stadtteil notwendig und würde einen wichtigen Schub für seine Entwicklung und Veränderung auslösen. Diese Imageverbesserung würde bildungsinteressierte Familien motivieren, nach Weingarten zu ziehen und auch Anreiz für die Ansiedlung von guten Geschäften bieten.

Gesellschaftliches Engagement beginnt schon in der Schule! Weingarten hätte sich sicher anders entwickelt, wäre an eine weiterführende Schule, an ein Gymnasium von Anfang an gedacht worden. Jetzt endlich ist eine Kurskorrektur für unsern Stadtteil möglich und dringend angesagt!

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Spielplätze in Weingarten

Leserbrief zu „Ein Spielplatz als Weihnachtsgeschenk“ von Eva Opitz, Seite 30, BZ vom 21.12.2018:

Munzingen: „Pünktlich zum Weihnachtsfest“ wird ein 800 Quadratmeter großer, 145 000 Euro teurer Spielplatz eingeweiht. Die „Angebote für mehrere Altersklassen“ sind „Ergebnis der Beteiligung von Eltern und Kindern aus dem neuen Viertel mit nahezu hundert Einwohnern.“ 100 Einwohner. Baubürgermeister Haag dazu: „Wo junge Menschen mit Kindern wohnen, braucht es immer einen Spielplatz.“ Und der Ortsvorsteher: „So einen tollen Spielplatz gibt es in ganz Freiburg nicht“. Auch mich freuts für die Kinder in Munzingen.

Ortswechsel, Freiburg-Weingarten, Auggener Weg 2 – 6: Im Sommer 2018 verschwand der Spielplatz auf der Wiese vor dem Gebäude mit 120 Wohnungen. Geräuschlos. Das in einem kinderreichen Straßenzug. Sollte es auch keine/r merken? Aber: Die Kinder sind weiter da! Erstmal warten auf Ersatz. Auf Stimmen aus Stadtrat, von Sozialarbeit, Jugendzentrum, Kirchen, Kinderbüro, Bürgervereinen, wahlkämpfenden Parteien, auf die BZ? Nicht dass der Spielplatz über eine gute Ausstattung verfügt hätte, der Standort nahe dem Müllplatz (für die 120 Wohnungen, die BZ berichtete zuletzt am 11.09.2014 über die wiederkehrenden Rattenplagen) war alles andere als ideal. Aber immerhin ein Spielort im nahen Umfeld der Kinder. Nachfrage bei der Freiburger Stadtbau nach dem Grund: Die Betriebssicherheit des Spielplatzes war nicht mehr gewährleistet und die Stadtbau sah sich als Grundstückseigentümerin in der Pflicht, diesen abzubauen. Waren da die Eltern auch beteiligt? Haben sich Verantwortliche für Kinder und Jugendliche dafür interessiert?

Zur Erinnerung: Im Jahr 2006 hatte die GAGFAH die 120 Wohnungen am Auggener Weg von der Stadtbau erworben. Doch der Spielplatz lag weiterhin auf ihrem Grundstück. Er diente dazu, den baurechtlich geforderten Spielplatz für den Auggener Weg 2 – 6 nachzuweisen. Zwischenzeitlich sind die Wohnungen an VONOVIA weiterverkauft. Die FSB hat nicht etwa den Spielplatz auf ihrem Gelände renovieren, sondern ihre Justiziarin prüfen lassen, ob es rechtliche Möglichkeiten gibt, die Errichtung eines Spielplatzes auf dem Grundstück der VONOVIA einzufordern. Ergebnis: negativ. Darüber hinaus könne die Stadtbau nichts veranlassen.

Im Amtsblatt vom Mai 2006 warb der damalige OB Salomon für der Verkauf der Wohnungen von Stadt und Stadtbau: Zusätzlich zu einer „Sozialcharta“ „sollten Absicherungen im Grundbuch und Verträge garantieren, dass der weitergehende Mieterschutz … bei einem möglichen Weiterverkauf von Wohnungen in vollem Umfang gültig bleibt.“ Zwar hat der Bürgerentscheid vom 12.11.2006 den Ausverkauf verhindert, doch Weingarten hat es im Auggener Weg 2 – 6 trotzdem erwischt. Einmal mehr ein abschreckendes Beispiel dafür, wenn öffentlicher Wohnraum privatisiert wird. Wer hat dem Verkauf damals zugestimmt? Wie auch immer: Jetzt steht die Stadt in der Pflicht den Kindern im Auggener Weg 2 – 6 ihren Spielplatz (wieder) zu geben, in baulich und pädagogisch ordentlichem Zustand. Wer sollte es sonst tun?

Prof. Blinkert, geschätzter Experte für Spielplätze, äußerte 2015 zu einem Spielplatz in der Krozinger Straße: „Wir haben gerade eine Studie abgeschlossen, in der wir zeigen konnten, dass ein für Kinder günstiges Wohnumfeld nicht zufällig in den Städten verteilt ist. Es gibt den bekannten Selektionseffekt: Sind die Ressourcen der Familien ungünstig, dann reproduziert sich das in einer für die Kinder schlechten Aktionsraumqualität. So scheint das auch in Weingarten zu sein.“

Liebe Munzinger Kinder – da habt ihr Glück gehabt! Liebe Weingartner Kinder – da habt ihr Pech gehabt! Für euch leider keine Weihnachtsgeschenke. Und, wo junge Familien mit Kindern wohnen, braucht es nicht immer einen Spielplatz! Liebe Verantwortliche: Verschont uns von „nicht zuständig“ u.ä. Macht einfach euren Job. Sorgt einfach für einen anständigen Spielplatz!


 

Sicherheit in Weingarten

Thema: Dietrich-Bonhoeffer-Platz

Leserbrief in der Badischen Zeitung vom 04.03.2019 zum BZ-Artikel: „Mehr Platz für alle auf dem Platz“ (BZ vom 6.2.2019, S.24)

Gab’s bei der Veranstaltung am 29.11.18 einen Plan, oder gar einen durchdachten Vorschlag von Seiten der doch kompetenten Initiatoren? Sicherheitsdienst, Kameras, Platz beleben, Mülleimer, Flaschencontainer, Haim Omer, Nachtwanderer … Der Stichworte wurden genug gewechselt – in dem an „Konzepten“ reichen, aber an verantwortlichen Taten armen Stadtteil. Für die BZ wohl Grund nachzufragen.

Was ist zwischenzeitlich (nicht) geschehen? Ein Protokoll ist nach mehr als zwei Monaten noch nicht verschickt, eine Nachfolgeveranstaltung steht in den Sternen; ganz viel gäb’s aber vielleicht auch nicht zu berichten, wer würde sich so was noch mal antun?

Es gab etwa die Klage des Kanzlers, ca. 30.000 € müssten für Schadensbehebung aufgewendet werden und stünden wohl nicht mehr für die Studierenden zur Verfügung. Dürfen die einfach zur Behebung von Vandalismus abgezweigt werden? Und jetzt noch dazu: Die neue Versicherung „wesentlich teurer“? Was sagen die Studierenden dazu?

Und die Zielgruppe notwendigen Handelns? Nicht so unbekannt wie’s im Text klingt, wurde doch ein Sozialarbeiter beauftragt, in eine benachbarte Siedlung zu gehen. Kam da schon was raus?

Den Platz beleben, z.B. durch Feste von Studierenden oder durch Zugänglichmachen der Hochschulräume am Abend für Musikproben u.ä., so der Vorschlag einer Anwohnerin. Klar. Denkt man. Doch den quittiert eine Studentin der EH so: nach Weingarten ginge sie doch zum Studieren, nicht zum Feiern; und eine Vertreterin der Kirchengemeinde versteht das: es sei eine Zumutung für Studierende, in Weingarten zu feiern; oder: „Jugendliche müssen doch einen Ort haben, wo sie sich besaufen können,“ sagt eine Quartiersarbeiterin bei der Veranstaltung; eine Stadträtin, Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums und BV-Vorständin, „scherzt“ mit Bezug auf Alcatraz; und zu der Vermutung einer auf Seiten der Täter nicht vorhandenen Frauenquote, „schmunzelt“ der Kanzler … Sind das Beiträge zu einer im und gegenüber dem Stadtteil allseits verbreiteten Achtlosigkeit? Die Millionenfrage: Wie stark ist der Veränderungswille?

Sylvia Freudling, Volker Radimirsch

Link zum Leserbrief in der BZ vom 04.03.2019


Wie kann Vandalismus am Dietrich-Bonhoeffer-Platz in Weingarten verhindert werden?

Link zum Artikel in der BZ vom 06.02.2019


Veranstaltung zum Sicherheitsgefühl und aktuellen Kriminalität in Weingarten

Link zur Kriminalitäts-Veranstaltung vom 02.05.2018

Es ist vollbracht – Zeitungsartikel

Der Zeitungsartikel aus der Weingartener Stadtteilzeitung (Ausgabe Mai-Juni 2017):

Artikel_Stadtteilzeitung_Einkaufswagen


Der Zeitungsartikel aus der Badischen Zeitung vom 17.05.2017:

Auch Weingartener Rewe verhindert Einkaufswagen-Klau

Von Eva Opitz

Alle drei Supermärkte in Weingarten verfügen nun über eine Wegfahrsperre für Einkaufswagen. Als letzter zog der Rewe in Weingarten-West nach.

 

Link zum gesamten Artikel in der Badischen Zeitung vom 17.05.2017


 

Veranstaltung mit Mo Asumang am 23.06.2017

Leider musste diese Veranstaltung abgesagt werden,

da Frau Asumang aufgrund eines heftigen Unwetters nicht anreisen konnte.


Am 23. Juni 2017 machen die bi4w in Kooperation mit der Adolf-Reichwein-Schule eine Veranstaltung zum Thema Rassismus:

„Die Arier“. Erfahrungen unter Rassisten und Neonazis. Film – Lesung – Diskussion. Mit Mo Asumang.

Ort: Adolf-Reichwein-Schule, Buggingerstraße 83, Freiburg-Weingarten.
Zeit: Freitag 23. Juni 2017 um 19 Uhr
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Flyer:
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Plakat:
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„Else-Liefmann-Platz“

Anfrage bei Herrn Bürgermeister Prof. Dr. Martin Haag wegen fehlendem Straßennamensschild
Per Mail
Anfrage zum Else-Liefmann-Platz
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Haag,
am Else-Liefmann-Platz hängt – nach unserer Erinnerung seit Längerem, seit zwei bis drei Jahren, seit der Renovierung des Platzes? – kein Schild mehr, das den Namen des Platzes, mit zudem kurzer Erklärung zur Namensgeberin, bezeichnet, wie das früher der Fall war. Ein Blick in den amtlichen Stadtplan klärt uns darüber auf, dass der Platz immer noch Else-Liefmann-Platz heißt, worauf wir natürlich auch bestehen. Wir warten nun schon lange darauf, dass sich vielleicht doch noch was tut …
Wir finden, dass das Schild Else-Liefmann-Platz ein deutliches und schönes Signal ist, das eine wichtige Erinnerung aktivieren kann. Das Schild Else-Liefmann-Platz hat seit 2000 auf eine eindrucksvolle Freiburgerin hingewiesen, die in ihrer Zeit als Ärztin und Psychologin bzw. Sozialarbeiterin sozial sehr engagiert war, was ja für den Stadtteil Weingarten auch auf eine wichtige Aufgabe von Einwohnerschaft und Stadt hinweist! Wir hoffen nicht, dass das schon lang andauernde Fehlen dieses Schildes auf ein nachlassendes Bewusstsein in diesem Punkt hinweist.
Else Liefmann war als Stadtverordnete in Freiburg auch kommunalpolitisch aktiv. In einer Zeit, in der im Stadtteil Weingarten, wie bei den letzten Landtagswahlen, mehr als 20 Prozent der Wählerinnen und Wähler neuen Populistinnen und Populisten ihre Stimme gegeben haben und viele, weit mehr als die Hälfte, erst gar nicht zur Wahl gingen, ist das Fehlen dieses Straßenschildes ein besonderer, äußerst bedauerlicher Mangel!
Mehr als ein Dutzend Straßenbezeichnungen, die, weil deren Namensgeber häufig der NS-Ideologie sehr verbunden waren, und die lt. der von der Stadt Freiburg beauftragten Experten-Kommission deswegen in Freiburg nicht hängen sollten, hängen immer noch an ihrem Ort. Aber das Straßenschild, das hier in unserem Stadtteil auf eine Frau hinweist, der aufgrund der Rassegesetze ihre Zulassung als Ärztin entzogen wurde, hängt aus für uns unerfindlichen Gründen seit Jahren nicht mehr an seinem Ort! Der Name der Namensgeberin des Else-Liefmann-Platzes sollte in diesen Zeiten besonders hochgehalten werden.
Nicht zuletzt das Schicksal von Else Liefmann als Flüchtling aus Gurs, wohin sie 1940 mit ihren Geschwistern Martha und Robert verschleppt worden war, verdeutlicht eine gegenwärtig sehr bedeutsame Aufgabe in besonderer Weise. Eine Aufgabe, die hier im Stadtteil populistisch tätigen Rattenfänger/innen entgegengestellt werden muss, und die in Weingarten erfreulicherweise sehr ernst genommen wird.
Und ganz nebenbei: Der Bruder von Else Liefmann, Robert Liefmann, der in Gurs starb, hat in den Gründerjahren des FFC in dieser Mannschaft gespielt. Und der FFC hat ja bekanntlich 1907 als erste und bisher einzige Freiburger Fußballmannschaft den Titel des Deutschen Fußballmeisters erobert. Und wo trainiert und spielt der FFC seit Jahren, nicht ohne Erfolg, und leistet dabei eine sehr hilfreiche Jugend- und Integrationsarbeit? In Weingarten! Kaum einen Kilometer vom Else-Liefmann-Platz entfernt.
Also zu unseren Fragen:
– Ist das schon länger andauernde Fehlen des Schildes Else-Liefmann-Platz eine einfache Nachlässigkeit in Folge der Umbauarbeiten? Wie kam es ggf. dazu?
– Gibt es weitere Gründe für das Fehlen des Straßenschildes Else-Liefmann-Platz?
– Wann wird dieser Mangel behoben?
Wir hoffen auf baldige Aufklärung in der Sache und Behebung der Angelegenheit. Und danken Ihnen im Voraus für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Berthold Metz, Volker Radimirsch, Susanne Drost, Beate Pöhl, Reiner Pöhl, Matthias Freudling-Braun, Konrad Braun, Sylvia Freudling (Katharina-von-Bora-Str. 26, 79104 Freiburg)

Vom Müllspielplatz zum Müllhäuschen – eine wahre Geschichte! (zu 50 Jahre Weingarten)

Müllspielplatz? Spielplätze!!

Am Anfang ein Rundgang. 20 Leute. Von der K78 zur K52: 3 – 4 Kinderspielorte: Backstube, Spielturm: viel Werkzeug, Kinderzuflucht im Winter, Spielplatz für die Kleinen, Plauderplatz für Mütter und Väter, Abenteuerplatz für Pubertisten. Da, genau in der Mitte, wie vom Himmel gefallen, von 22 Stockwerken, von 122 Haushalten, etwa 2 Dörfern: der – reguläre – Riesenmüllhaufen, Plumpsklo des höchsten Freiburger Wohnhauses? Und da, ganz dicht dran: die Kinder. Im Stadtteil der Zukunft. Elender Dreck. Riesenschock, fast gleichzeitig für mindestens drei, einen von der fsb, einen vom forum und einen Bewohner.

Briefe, „Gespräche“. Stadtobere, VerwalterInnen, HonoratiorInnen: Erstaunen, weit mehr als 10 Jahre nicht gesehen. Gequältes Eingestehen stinkender Tatsachen. Taube Ohren viele, viele. StadträtInnen: keine Handvoll will’s sehen, noch weniger interessiert’s – einzelne doch. Das Kinderbüro findet den Weg nicht, zitiert später Kinderdetektive: Zu X % mit ihrem Stadtteil zufrieden. Für sie, der Besuch des Münsters eine Weltreise zu einem Weltwunder – was würden sie sagen, beim Gang durch Herdern oder ’s Vauban? Würd’ man sie fragen. Und was die Kinder von dort, zu diesem Dreck? Wegschieben: ASF und BMin für Abfall und Jugend schreiben von Müll: Alle reden von Kindern. Wir nicht.

Sonntagsfrühstück am Müllspielplatz. Gut besucht, weißes Tischtuch, klassische Musik live, Kaffee. Ein Professor spricht: sachkundig, kindorientiert, ermutigend. Die BZ: Spielen mit Blick auf den Müllplatz. Kein schöner Anblick.

Doch wieder harzt’s, Boykott? Das GuT: Müllhaus am anderen Ort nicht genehmigungsfähig, im Plan von 1969 (!) seien eingezeichnet: Schrebergärten. Doch durchquerte das Feld längst die neue Radautobahn. Bike first in green city. Und Weingarten’s Kinder?

Überraschend: hilfreiche Geister, subversive Infos aus dem Rathaus, nützliche Einblicke. Ab und Auf. So 2 ½ Jahre. Dann: Messungen, Bagger, Bauleute – neues Müllhaus. Der, jetzt verschwundene, Haufen: Geburtsstunde der bi4w.

Und die Drei? Einer besorgte das Geld, genau will man nicht wissen wie viel, knapp 6-stellig heißt es, einer wuselte hilfreichst!!! an verschiedensten Stellen, einer schreibt’s jetzt auf.

Die einstige Ekelstelle: neu eingesät, Wiese. Ihr in K52, habt recht, Müllspielplatz ein übles Wort, pardon, das braucht’s jetzt nicht mehr. Und die Kinder? Sie wissen nicht mehr wie’s war. Ein Glück.

co bi4w 3/2017

Die Einkaufswagensicherung bei REWE wird installiert…….

„Die Installation wird am 03.05.-04.05.2017 stattfinden.“ Was lange währt…
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Gesendet: Donnerstag, 06. April 2017 um 12:26 Uhr
Von: „Stachorski, Sabine“

An: „Sylvia Freudling“
Betreff: AW: Einkaufswagensicherungen bei REWE in Freiburg-Weingarten

Guten Tag Frau Freudling,

die Einkaufswagensicherung ist definitiv dabei, umgesetzt zu werden.                                 Mir liegt hier eine Bestellung von neuen Rädern für die Einkaufswagen vor.

Es ist also nur noch eine Frage der Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Stachorski

Pressereferentin Unternehmenskommunikation Vollsortiment Südwest

REWE Markt GmbH – Zweigniederlassung Südwest

Im Unteren Wald – 69168 Wiesloch
Geschäftsführer : Dr. Daniela Büchel, Hilmar Hübers,
Peter Maly, Telerik Schischmanow

Registergericht, Sitz: Amtsgericht Köln (HRB 66773), Köln

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Gesendet: Freitag, 31. März 2017 um 10:23 Uhr

Von: „Stachorski, Sabine“
An: „Sylvia Freudling“ 

Betreff: AW: Einkaufswagensicherungen bei REWE in Freiburg-Weingarten

Guten Morgen, Frau Freudling,

das Budget für dieses Projekt wurde freigegeben und dieses wird auch umgesetzt. Ich warte auf die Rückmeldung unserer Bauabteilung wie der Zeitplan ist.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Stachorski
Pressereferentin Unternehmenskommunikation Vollsortiment Südwest

REWE Markt GmbH – Zweigniederlassung Südwest

Im Unteren Wald – 69168 Wiesloch
Geschäftsführer : Dr. Daniela Büchel, Hilmar Hübers,
Peter Maly, Telerik Schischmanow

Registergericht, Sitz: Amtsgericht Köln (HRB 66773), Köln